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Das Schulprogramm der Moabiter Grundschule


Inhaltsverzeichnis

1.      Die Rahmenbedingungen der Schule


1.1  Zur Geschichte der Schule

1.2  Schulgebäude und räumliche Ausstattung

1.3  Das Einzugsgebiet

1.4  Die Elternschaft

1.5  Unser Kollegium

1.6  Pädagogik

1.7  Öffnung nach außen

1.8  Offener Ganztagsbetrieb und VHG

1.9  Schlusswort

2.      Die Leitbilder

 

3.      Bestandsanalyse von Unterrichts-, Organisations- und Personalentwicklung, Erziehung und Schulleben

 

3.1  Die Unterrichtsentwicklung

3.2  Erziehung und Schulleben

3.3  Die Organisationsentwicklung

3.4  Die Personalentwicklung

 

4.      Folgerungen und Entwicklungsvorhaben

 

 


1. Rahmenbedingungen der Schule



1.1 Zur Geschichte der Schule


Die Moabiter Grundschule liegt in Berlin-Mitte, im ehemaligen Bezirk Tiergarten, im Stadtteil Moabit. Sie hat eine lange Tradition, ist sie doch die erste Grundschule in dieser Gegend. Ursprünglich lag sie in der Turmstraße und bestand lediglich aus zwei Klassen. 1853 zog sie als 6. Grundschule in die Straße Alt- Moabit 23 um. Das Gebäudeensemble, bestehend aus Kirche, Pfarrhaus und Schulgebäude, wurde von Schinkel und Stüler erbaut. Obwohl die räumlichen Verhältnisse sehr beengt waren, wurde das Schulgebäude bis 1967 als Grundschule genutzt.

Noch in jenem Jahr zog die Schule in einen eigens errichteten Neubau in die Paulstraße 28 um. Seitdem heißt sie Moabiter Grundschule.


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1.2 Schulgebäude und räumliche Ausstattung


Unser Schulhaus ist ein einstöckiges Gebäude, bestehend aus drei Trakten mit angeschlossenem Mehrzweckraum ( Aula ), einem Verwaltungstrakt und einer Turnhalle. Später wurde ein direkt an diese Teile anschließender zweistöckiger Anbau errichtet, da die Schülerzahlen ständig zunahmen und auch weiter zunehmen.1998 wurde die Schule vollständig saniert.

Die Bauten liegen in einem weitläufigen Areal, das sich von der Paulstraße bis zur Gerhardtstraße erstreckt. Zwischen den Gebäudeteilen liegen zwei Schulhöfe, ein kleiner Platz zum Fußballspielen, ein Ruheplatz und viele begrünte Innenhöfe. Zusätzlich zur oben erwähnten Turnhalle gibt es noch eine Doppelturnhalle, einen Musikraum, einen NaWi-Raum ( NaWi=Naturwissenschaften ), einen Werkraum, einen Computerraum, einen DaZ-Raum ( DaZ= Deutsch als Zweitsprache),einen Religionsraum, eine Mensa und eine Schülerbücherei.


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1.3 Das Einzugsgebiet


Die Schule ist als vierzügige Grundschule ausgelegt, deren Einzugsgebiet ungefähr in dem kartenmäßig dargestellten Gebiet liegt.

Das Einzugsgebiet der Schule hat sich inzwischen über dieses Gebiet hinaus in den Gesamtbereich des Altbezirkes Tiergarten ausgedehnt, weil an der Schule Klassen nach der Methode Maria Montessoris unterrichtet werden. In der Schule werden ungefähr 530 Schülerinnen und Schüler in 23 Klassen unterrichtet.

Unsere Schülerinnen und Schüler kommen aus sehr unterschiedlichen sozialen Schichten.

Ungefähr 50% der Schüler/innen sind Kinder nichtdeutscher Herkunftssprache und kommen aus verschiedenen Kulturkreisen. Ebenso besuchen derzeit 25 Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf die Schule – insbesondere mit den Förderschwerpunkten „emotionale und soziale Entwicklung“, „Lernen“ und „Sprache“.


Um einen besseren Überblick zu geben, zeigt eine Karte den Einschulungsbereich der Schule.

 

(angefertigt für die Schule als Schulwegplan von CÖGA, Gesellschaft für Arbeitsförderung in Köpenick mbH, Ostendstr. 1-14,12459 Berlin)


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1.4 Die Elternschaft


Viele Eltern zeigen Interesse an der Schularbeit, besuchen die Elternversammlungen und

arbeiten aktiv an der Gestaltung von Schulfesten und Weihnachtsbasaren mit. Sie begleiten Lehrer/innen auf Wandertagen oder Klassenreisen. Sie besuchen Sportfeste und Theater- und Tanzaufführungen der Schule.

Eltern und Lehrer/innen arbeiten konstruktiv zusammen.



1.5 Unser Kollegium


Unser Kollegium besteht gegenwärtig aus 33 Lehrerinnen, 3 Lehrern, einem Lehramtsanwärter und zehn Erzieherinnen sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die von freien Trägern gestellt werden, zwei Lebenskundelehrerinnen, zwei evangelischen Religionslehrerinnen und einer katholischen Religionslehrerin.

Vier der Lehrerinnen sind ausgebildete Sonderpädagoginnen, zehn Kolleginnen und Kollegen haben eine Zusatzausbildung in Montessoripädagogik, eine Kollegin hat einen Abschluss in Psychologie, eine Vorklassenleiterin beendet gerade ein Lehramtsstudium. Eine Kollegin ist Projektleiterin für Deutschland des norwegisch- deutschen Gemeinschaftsprojektes „Grieg in der Schule“.


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1.6 Pädagogik


Neben den Regelklassen gibt es seit einigen Jahren an der Schule acht Klassen, die nach der Methode Maria Montessoris unterrichtet werden. Da wir zu Beginn unserer Arbeit - dank einer großzügigen Spende von 15000,- DM - einen Grundstock an Materialien anschaffen konnten, ist unsere Schule gut mit Montessorimaterialien ausgestattet. Zusätzlich haben wir nach und nach das Material einerseits aus Schulmitteln, andrerseits aus Mitteln, die uns Eltern und Lehrer/innen zur Verfügung gestellt haben, ständig aufstocken können.

Grundsätzlich werden in allen Klassen moderne Unterrichtsmethoden eingesetzt. Bei Bedarf unterstützen unsere Sonderpädagoginnen die Arbeit in den Klassen.

Wir sind wie alle Berliner Schulen verlässliche Halbtagsgrundschule (VHG) und bieten einen offenen Ganztagsbetrieb (Hort) an.

Die Schule arbeitet nach Unterrichtsschluss mit Sportvereinen und der Musikschule zusammen, um das Angebot der Erzieherinnen und Erzieher zu erweitern und auch die Schüler ohne Teilnahme am Hortbetrieb mit einzubeziehen. Es gibt auch eine Schülerinsel für die Betreuung der Kinder, die aus verschiedenen Gründen Probleme im Gruppenverhalten während der Unterrichtsarbeit zeigen. Die Schülerinsel wird von unserem zusätzlichen Personal betreut, ebenso wie die Schülerbücherei, die in den Pausen und nach dem Unterricht besucht werden kann.


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1.7 Öffnung nach außen


Die Schule öffnet sich zunehmend nach außen. Sie arbeitet mit den Turn- und Sportvereinen ASV und BTSV zusammen, um den Schülern zusätzliche Nachmittagsangebote zu bieten. Regelmäßig nimmt sie an verschiedenen Laufwettkämpfen und dem Orientierungswandern teil. In jedem Jahr wird in vielen Klassen das Sportabzeichen abgenommen. Auch an Mathematikwettbewerben nehmen wir teil. Um das Oberstufenzentrum Energie- und Technik zu unterstützen, betreuen wir in unserem IT- Bereich Praktikanten. Zwölf Lesepaten des VBKI betreuen an der Schule 14 Klassen. Außerschulische Lernorte werden in die Schularbeit eingebunden.

Auch mit dem Gripstheater haben wir schon zusammengearbeitet. Theatermitarbeiter/innen hospitierten an unserer Schule im Unterricht, um die Verhaltensweisen von Kindern bestimmter Altersstufen in den Theaterstücken möglichst authentisch darstellen zu können. In unserer Turnhalle wurden Schüler/innen in Proben für „ Spiel-mit-Stücke “ mit einbezogen. Eine Kollegin ist Projektleiterin des norwegisch- deutschen Gemeinschaftsprojektes „ Grieg in der Schule “, das sich fachübergreifend mit der Musik des norwegischen Komponisten Edvard Grieg, der Malerei von Edvard Munch, der Literatur von Henrik Ibsen und der Geschichte, Kultur und Sprache des Landes Norwegen beschäftigt. Die Schüler/innen der Musiktheater- und Tanz- AG, die diese Kollegin leitet, nehmen in jedem Jahr an der Veranstaltung „ Ein Abend mit Edvard Grieg “ teil. Ebenso beteiligt sich diese Gruppe an der Veranstaltung „ Tanz in der Schule – offene und gebundene Form “ und eine andere Kollegin besucht regelmäßig mit Ihrer AG Tanz die Veranstaltung „ Tanz in der Schule – Tänze aus aller Welt “.

Durch eine Spende der Stapel Stiftung ist es einer Kollegin möglich mit ihrer Klasse an einem Tanzprojekt teilzunehmen, dessen Abschluss eine gemeinsame Aufführung aller am Projekt beteiligten Schulen bilden wird.

Über das Kulturamt wurde im Nachmittagsbereich ein Kunstprojekt mit Kindern der ersten Klassen durchgeführt, andere Klassen bearbeiten mit einem Bildhauer Sandsteine verschiedener Größen (einige werden als Skulpturen auf dem Schulhof stehen bleiben).

Andere Klassen beteiligen sich an Theaterprojekten des Teehauses im Tiergarten. Die Schule sieht sich aber nicht nur als Ort des Lernens, sie übernimmt auch in anderen Bereichen die Verantwortung für die ihr anvertrauten Kinder. Eine regelmäßige Zusammenarbeit gibt es mit dem Sozialpädagogischem Dienst, der Schulpsychologie, verschiedenen Förderzentren, dem Jugendpsychiatrischen Dienst und Einrichtungen für eine nachmittägliche Betreuung von Kindern, die einer besonderen Hilfe bedürfen.


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1.8 Offener Ganztagsbereich und VHG

 

In unserer Schule werden im offenen Ganztagsbereich derzeit ca.130 Kinder (Klassenstufen eins bis vier) vorwiegend berufstätiger Eltern von zehn Erzieherinnen betreut. Die Eltern haben die Möglichkeit, zwischen verschiedenen Betreuungsmodulen in der Zeit von 6.00 Uhr bis 18.00 Uhr zu wählen. Die kostenpflichtige Betreuung beinhaltet ein Mittagessen der Catering -Firma LUNA.

In diesem Schuljahr werden die Kinder sowohl in homogenen als auch in altersgemischten Gruppen betreut. Es ist vorgesehen, dass es ab dem Schuljahr 2007/2008 im Freizeitbereich nur noch altersgemischte Gruppen geben wird. Für den Nachmittag stehen sechs Freizeiträume zur Verfügung, die von allen Kindern ab 14.00 Uhr gruppenübergreifend genutzt werden können. In den verschiedenen Räumen werden zahlreiche Aktivitäten angeboten. Dazu zählen unter anderem Tanzveranstaltungen, Töpfern, Holzarbeiten, Freies Basteln und Kreativprojekte aus Natur- und Alltagsprodukten.

Den Kindern stehen für die täglichen Aufenthalte im Freien ein Ballplatz, ein schuleigener Spielplatz und zwei Gärten mit Liegewiesen zur Verfügung. Darüber hinaus können die Kinder zahlreiche Angebote freier Träger und Vereine wahrnehmen. Zu den weiteren wesentlichen Inhalten der Freizeitbetreuung zählen die Möglichkeit der Anfertigung von Hausaufgaben und das Beenden von Unterrichtsprojekten.

Im Rahmen der gemeinsamen Gestaltung des Bildungs- und Erziehungsprozesses finden regelmäßig Absprachen der Lehrer/innen und Erzieher/innen statt.

Neben dem offenen Ganztagsbetrieb haben alle Eltern die Möglichkeit, für ihre Kinder in der Zeit von 7.30 Uhr bis 13.30 Uhr ein kostenloses Betreuungsangebot (VHG= verlässliche Halbtagsgrundschule) in Anspruch zu nehmen.



1.9 Schlusswort


Aus vielen kleinen Mosaikteilen setzt sich unsere Arbeit an der Schule zusammen.

Unser Ziel ist die Schaffung eines Lebensraumes, in dem sich alle am Schulleben Beteiligten wohl fühlen und miteinander arbeiten.


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2. Die Leitbilder der Schule


Wer in einem gesellschaftlich so wichtigen Bereich wie einer Schule arbeitet, benötigt bei den steigenden Anforderungen, die an die Lehrer/innen und Erzieher/innen

gestellt werden, eine Vision von Schule. Diese visionäre Vorstellung von Schule brauchen nicht nur die an der Schule Tätigen. Auch die Eltern wünschen, dass an der von ihren Kindern besuchten Schule neben Wissens- und Kompetenzvermittlung eine Werteerziehung erfolgt. Die Schule soll für die Schüler/innen ein Ort sein, an dem sie sich geborgen und angenommen fühlen.

So sind die Leitbilder unserer Schule entstanden.


Die Leitbilder



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3. Bestandsanalyse von Unterrichts- , Organisations- und Personalentwicklung, Erziehung und Schulleben


Im Rahmen eines Studientages (mit einer Referentin des LISUM) beschäftigte sich das gesamte Kollegium erstmals mit der Entwicklung eines Schulprogramms. Dabei wurde uns schnell klar, dass in dieser kurzen Zeit nur einige Aspekte der schulischen Arbeit angesprochen werden konnten. Gleichzeitig wurde aber auch deutlich, dass es einige Bereiche in der Schule gibt, in denen die Arbeit noch als unbefriedigend empfunden wurde. Wir nahmen den Studientag zum Anlass, uns auch in den nächsten Konferenzen in Gruppen zu verschiedenen, auf dem Studientag erörterten Bereichen auszutauschen. Auf der Konferenz konstituierte sich mit Zustimmung der Gesamtkonferenz unsere Steuergruppe bestehend aus sechs Kolleginnen, der Schulleitung und zwei Elternteilen. Wir begannen mit einer Bestandsaufnahme. Immer wieder wurden die Kolleginnen und Kollegen angeregt sich Gedanken darüber zu machen, was sie an der Schule vermissten, aber auch darüber, was schon so selbstverständlich zum Schulleben gehörte, dass man es nicht mehr wahrnahm. In einem im Lehrerzimmer aufgestellten Kasten wurden alle Anregungen des Kollegiums gesammelt und von der Steuergruppe den entsprechenden Bereichen zugeordnet. Immer wieder wurden die Teilergebnisse auf den Sitzungen der Gremien besprochen und Anregungen aufgenommen. Die von der Steuergruppe erarbeitete Bestandsanalyse wurde der GEV und der Gesamtkonferenz vorgestellt, Änderungsvorschläge wurden diskutiert und in das Schulprogramm eingearbeitet. Es wurde anschließend der Gesamtkonferenz und der Schulkonferenz zur Verabschiedung vorgelegt. Schon während der Arbeit wurde uns bewusst, dass ein Schulprogramm ständig verändert werden muss. In der Bestandsaufnahme stellen wir fest, was wir bisher erreicht haben, was wir verändern oder neu entwickeln wollen.

Um einen besseren Überblick zu geben, wird als Darstellungsform eine Tabelle gewählt, in der auf der einen Seite der Ist- Zustand und auf der anderen Seite der Soll- Zustand beschrieben wird.


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3.1 Die Unterrichtsentwicklung

Ist

Soll

Schwerpunkte der Unterrichtsarbeit in den Klassen sind:

-          Entwicklung von Selbständigkeit und Eigenverantwortung durch die Vermittlung von Arbeitstechniken, Methoden und Lernstrategien.

 

-          Anwendung unterschiedlicher Differenzierungsmöglichkeiten, z.B. nach dem Lerntempo, nach Umfang, nach Schwierigkeitsgrad, nach Inhalten und durch Bereitstellung spezieller Hilfen.

 

-          Unterrichtskonzepte, in denen Differenzierung mit dem selbstverantworteten Lernen der Schüler/innen verbunden ist, z.B. Projektarbeit, Freiarbeit, Arbeit an Stationen, Tagesplanarbeit und Wochenplanarbeit.

 

-          Förderung der Fähigkeiten im sozialen Umgang durch Formen der Partner- und Gruppenarbeit, durch Gesprächs- und Morgenkreise.

 

-          Leistungsermittlung und Leistungsbewertung: berücksichtigt werden neben herkömmlichen Formen die Selbsteinschätzung, Schreibproben, Lese- und Rechenpass, Portfolio.

 

-          Einsatz von Medien wie Tonträgern, Bildmaterial, Computern (mit Internetzugang sowohl im Computerraum als auch in den Klassenräumen, Anschauungsmaterial.

 

-          Einbeziehung außerschulischer Lernorte, z.B. Besuche bei der BVG, der Feuerwehr, der BSR, Theater- und Konzertbesuche, Museumsbesuche, Theater-, Tanz- und Kunstprojekte.

 

In vielen Unterrichtsstunden arbeiten Lehrer/innen und Erzieher/innen zusammen.

 

Einsatz diagnostischer Verfahren zur Erkennung von LRS und Dyskalkulie

 

Die Sonderpädagoginnen arbeiten in folgenden Bereichen:

1. Diagnostik:

Feststellung der Lernausgangslage im Hinblick auf Überprüfung von sonderpädagogischem Förderbedarf in den Bereichen „Lernen“, „Sprache“ und „emotionale und soziale Entwicklung“


2. Beratung:

-          Fallberatung

-          Elternberatung

-          Einzelberatung der Grundschulkolleginnen und –kollegen

 

 

3. Förderung

-          temporäre Lerngruppen zur basalen Förderung in der Schulanfangsphase

-          intensive Kleingruppenarbeit mit LRS-Kindern

 

Zusammenarbeit mit den sozialen Diensten (KJPD, Schulpsychologie, Sozialpädagogischer Dienst )

 

 

 

jährliche Sprachstandserhebung bei allen Schülern nichtdeutscher Herkunftssprache, Unterstützung der umliegenden Kitas bei der Sprachstandserhebung

 

Teilnahme an einer Studie des Max-Planck-Institutes für Bildungsforschung zum Thema: „Aspekte schulbezogener Sprache als Barriere von Schülerinnen und Schülern deutscher und nichtdeutscher Herkunftssprache“.Die Untersuchung soll Hinweise darauf geben, welche Aspekte der schulischen Sprache Kindern nichtdeutscher Herkunftssprache besondere Schwierigkeiten bereiten.

 

 

Soweit es möglich ist, wird in jeder Unterrichtsstunde die Lesekompetenz geschult. Es gibt Lesepaten über den VBKI in 16 Klassen (Lesemotivation und Lesefertigkeit ).

 

 

 

 

Die betreute Schülerbücherei ist von 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr geöffnet. Vorleseangebote auch im offenen Ganztagsbetrieb für verschiedene Altersgruppen

 

 

 

 

 

 

Hausarbeitsraum für den offenen Ganztagsbetrieb betreut durch Erzieherin

 

Alle Fachkonferenzen haben auf zwei Jahre gewählte Vorsitzende, um eine kontinuierliche Arbeit zu gewährleisten. Die Fachkonferenzen haben Beschlüsse gefasst über Anzahl und Art der Klassenarbeiten und schriftlichen Kurzkontrollen.

 

In Mathematik, Englisch und NaWi wurde eine einheitliche Leistungsbewertung erarbeitet. In Erdkunde, Politischer Weltkunde/Geschichte sind Themen festgelegt, zu denen Kurzkontrollen geschrieben werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Schule wird in den Regelklassen und im Montessoribereich zum Schuljahr 2007/2008 mit dem Aufbau einer Jahrgangsmischung der Klassenstufen eins, zwei, drei beginnen (JÜL).

 

 

Der klassen- und jahrgangsübergreifende Unterricht muss verstärkt werden. Weitere Fortbildungen sollen im Bereich e-Learning stattfinden.

 

 

Verstärkung der Differenzierungs- und Fördermaßnahmen, für Begabte und für Kinder mit Lernproblemen im Unterricht aller Klassenstufen; Arbeit mit individuellen Förderplänen

 

 

Lernen muss noch stärker selbstorganisiert und individualisiert werden, Verstärkung der Projektarbeit, Lernpatenschaften zwischen verschiedenen Klassenstufen

 

 

 

Ausweitung der Förderangebote für emotionales und soziales Lernen, Durchführung des Projektes „FAUSTLOS“ in allen ersten bis dritten Klassen

 

Neuere Formen der Leistungsermittlung und -bewertung sollen noch stärker Eingang in den Unterricht finden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Zusammenarbeit muss weiter ausgebaut werden.

 

 

 

 

Die Sonderpädagoginnen aktualisieren die Zusammenstellung diagnostischer Verfahren.

Zusammenstellung von Fördermaterialien

 

 

 

 

 

 

Anwendung der Methode der „Kollegialen Fallberatung“, Beratung der Erzieherinnen

 

 

 

 

Fortführung der temporären Lerngruppen in höheren Klassenstufen,

Ausbau der LRS- Kleingruppenförderung, enge Verzahnung der individuellen Förderziele mit dem Unterrichtsgeschehen

 

Ausbau der Kooperation mit den sozialen Diensten, enge Zusammenarbeit mit den Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern und den Kollegen aus dem DaZ- Bereich

 

Jede Stunde, die unterrichtet wird, ist eine DaZ Stunde; Einarbeitung von DaZ in alle Curricula.

 

 

Wir erwarten Verbesserungsvorschläge für unsere Unterrichtsarbeit.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Einmal monatlich soll eine Vorlesestunde stattfinden. Die Lehrer/innen machen in verschiedenen Räumen ein Vorleseangebot für verschiedene Altersstufen (Lesemotivation ).

 

 

 

 

Erweiterung des Buchbestandes der Bücherei (auch Zeitschriften und Tonträger),

 

Die Entwicklung und Darbietung unterschiedlicher Lesestrategien und eine noch stärkere Entwicklung einer Lesekultur wird ein Entwicklungsziel der Schule werden. Zu diesem Thema soll eine interne Evaluation stattfinden.

 

Angebot der Hausarbeitsbetreuung für alle Schüler/innen , die Unterstützung brauchen

 

Alle Fachkonferenzen erarbeiten eine einheitliche Leistungsbeurteilung. Das nächste Ziel soll sein: in jedem Fach wird sukzessive eine gleiche Klassenarbeit pro Halbjahr geschrieben, später sollen es mehr werden.

 

Eine Ausweitung der Arbeit der Jahrgangsstufenteams und der Fachkonferenzen muss erreicht werden.

 

Alle Fachkonferenzen müssen Unterrichtsmaterial für Vertretungsunterricht in verschiedenen Klassenstufen bereitlegen (Verbesserung des Vertretungsunterrichts).

 

Anschaffung von weiteren Lernprogrammen

für computergestütztes Lernen,

häufiger kleinere Lerngruppen durch mehr Teilungsunterricht (auch mit Erziehern/innen), um besser im Computerraum arbeiten zu können,

 


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3.2 Erziehung und Schulleben

Ist

Soll

 

Übergeordnetes Ziel der Erziehungsarbeit an der Schule ist die Förderung des sozialen Umgangs miteinander.

Ein Projekt zu diesem Thema ist ein Studientag am 11. 5. 2006 zum “ Sozialen Lernen “ (LISUM).

Daneben arbeitet die Schule mit verschiedenen Stellen in der Präventionsarbeit zusammen:

-          mit dem Jugendpsychiatrischen Dienst

-          mit dem Jugendgesundheitsdienst

-          mit dem Sozialpädagogischen Dienst

-          mit der Polizei

-          mit der Bundespolizei

-          mit den Mitarbeitern des Kick Projektes

-          mit der Polizei beim Brummi Projekt

-          mit Sonderschulen

-          mit sozialpädagogischen Einrichtungen für nachmittägliche Betreuungsangebote.

-          erfolgreiche Bewerbung um kostenlose Teilnahme am Projekt „FAUSTLOS“, einem Gewaltpräventionsprogramm für die ersten bis dritten Klassen, das in allen Klassen durchgeführt werden kann

 

Von den Kindern der 3. bis 6. Klassen direkt gewählt, gibt es an der Schule zwei Vertrauenslehrerinnen.

 

Monatliche Versammlungen der Schülersprecherinnen und Schülersprecher, führen zu besserer Einflussnahme

der Schülerinnen und Schüler auf schulische Entscheidungen. Die Transparenz, warum Entscheidungen in bestimmter Form getroffen werden, wird größer.

 

Vier Schülerinnen und Schüler aus diesem Kreis werden für die Teilnahme an den Schulkonferenzen in geheimer Wahl gewählt, ebenso vier Stellvertreterinnen und Stellvertreter.

 

An der Erstellung der von der Schulkonferenz beschlossenen Schulordnung waren auch die Schülerinnen und Schüler beteiligt.

 

Das Schulleben wird untergliedert durch Feste, Feiern und Aktivitäten außerhalb der Schule:

-          Teilnahme am Anne-Frank-Gedächtnislauf

-          Teilnahme am Minimarathon

-          Weihnachtshochsprung der 5. und 6. Klassen

-          Teilnahme an Bezirksläufen

-          Bundesjugendspiele

-          Wandertage

-          Beteiligung an Übungstagen der BVG

-          Theater- und Konzertbesuche

-          Klassenfahrten

-          Klassenfeste

-          Einschulungsfeiern ausgestaltet durch die zweiten Klassen

-          Abschiedsfeiern für die sechsten Klassen

-          Teilnahme an den Berliner Märchentagen

-          Museumsbesuche

-          Teilnahme an außerschulischen Nawi-Angeboten für Schülerinnen und Schüler

-          Wahrnehmung von Angeboten der Geschichtswerkstatt

-          Mathematikolympiade

-          Känguru-Wettbewerb in Mathematik

-          Projekte mit Künstlern im Bereich Malerei und Bildhauerei

 

jährlich ein Höhepunkt:

-          Weihnachtsbasare

-          Sommerfest

-          Sportfest

 

Bei einigen der Aktivitäten Mitarbeit von Eltern.

 

 

Über die Wibz GmbH arbeitet die Schule aktiv an einer besseren Mülltrennung. Die erste Mülltrennungsphase verlief sehr erfolgreich. Ab Januar 2006 hat die zweite Phase begonnen. Neben der Kontrolle der Abfalltrennung wird Wibz auch wieder Unterrichtseinheiten in den Klassen durchführen.

 

 

Schüler mit besonderen sozialen Problemen müssen noch besser unterstützt werden. Einrichtung fester Sprechzeiten des Sozialpädagogischen Dienstes und der Schulpsychologie an der Schule wären wünschenswert, damit sich Schüler/innen auch ohne Einbeziehung der Lehrer/innen, Erzieher/innen Hilfe bei Problemen holen können.

Auch Eltern könnten diese Angebote wahrnehmen (Überwindung von Schwellenängsten).

 

Wiedereinführung der Konfliktlotsenausbildung an der Schule zum Schuljahr 2006/07, Ausbildung von Lehrern und Lehrerinnen und Erziehern und Erzieherinnen zu Mediatoren und Mediatorinnen

 

Schulpartnerschaften, die den Lehrern die Möglichkeit geben, am Unterricht anderer Schulen teilzunehmen, gegenseitiges Hospitieren an der eigenen Schule

 

Die Durchführung des Projektes „FAUSTLOS“ in allen ersten bis dritten Klassen wird angestrebt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

-          Intensiveres Schulleben mit den Eltern außerhalb der schulischen Feste,

-          Einrichtung eines Elterncafes in der Schule,

-          Schule muss die Eltern motivieren, sich stärker in die Arbeit der GEV einzubringen,

-          Fortbildungsangebote für Eltern zu wesentlichen pädagogischen Problemen,

-          Einführung eines festen Elternsprechtages pro Jahr,

         

 

Die Zufriedenheit von Schülerinnen/Schülern und Eltern mit dem sozialen Klima an der Schule soll evaluiert werden.


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3.3 Die Organisationsentwicklung

 

Ist

Soll

 

Schule mit Beginn des Schuljahres 2005/06 VHG und offener Hortbetrieb, Erzieher und Kollegen lernen sich intensiver kennen, feste Termine der Erzieherinnen in Klassen bis zur Klassenstufe 3, vorrangig arbeiten sie in den ersten Klassen, dort auch Rhythmisierung des Tagesablaufs, Schüler/innen haben so weitere feste Ansprechpartner/innen, die sie nachmittags auch im offenen Ganztagsbetrieb betreuen, sechs Gruppen existieren, Beginn der Öffnung der Gruppen zu offenem Betrieb mit Angeboten der Erzieherinnen, die von den Schülerinnen und Schülern frei wählbar sind, Kinder müssen mit ihrem Zeichen auf Magnettafeln angeben, an welcher Aktivität (Basteln, Backen, Kochen, Sport, Computerarbeit, Schularbeiten, Hoffreizeit usw.) sie teilnehmen, damit man weiß, wo sie sich befinden,

zur Vergrößerung des Angebotes: Zusammenarbeit mit Sportvereinen (nicht kostenlos, da Vereine die Trainer bezahlen müssen), derzeit im Angebot: Basketball (2. bis 5.Klassen) Handball für Mädchen (3. und 4. Klassen), Leichtathletik (Laufen),

 

 

 

weiteres Angebot: Öffnung des Computerraumes mit Anleitung am Nachmittag,

Öffnung der Schülerbücherei auch am Nachmittag, feste Termine an denen vorgelesen wird,

Zusammenarbeit mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Schülerinsel, die in die Arbeit der Schule integriert sind und die ebenfalls mit dem Hortbereich kooperieren

 

Im Montessoribereich findet regelmäßige Teamarbeit aller Montessorikolleginnen und -kollegen statt. In den anderen Bereichen gibt es Absprachen auf Klassenstufenebene.

Teamarbeitsstunden für die in der Schulanfangsphase unterrichtenden Lehrer/innen zusammen mit den Erzieherinnen sind festgelegt.

 

Die Fachkonferenzmitglieder sammeln selbst erstellte Materialien und alle Kopiervorlagen an einem für alle zugänglichen Ort, so dass Kolleginnen und Kollegen Zugriff darauf haben.

 

Kooperation mit dem VBKI, Lesepaten an der Schule in 16 Klassen,

 

gute Zusammenarbeit in den verschiedenen Gremien, freundliches Klima zwischen Eltern, Erzieher/innen und Lehrer/innen, Schüler/innen arbeiten in den entsprechenden Gremien mit

 

 

 

 

 

 

Es gibt zwei von den Schüler/innen gewählte Vertrauenslehrerinnen, die in der Regel einmal im Monat das Schülerparlament, bestehend aus den Klassensprechern und Klassensprecherinnen der 3. bis 6. Klassen, einberufen. Die Vertrauenslehrerinnen sind per E-Mail und über einen im Schulhaus hängenden Kummerkasten ständig erreichbar.

 

Wesentliche Leitungsentscheidungen werden in der Gesamtkonferenz, in der GEV und in der Schulkonferenz besprochen.

 

Die Schulleitung hat „offene Türen“ für Eltern, Kolleginnen, Kollegen und Schülerinnen und Schüler. Gespräche sind meist ohne Anmeldung möglich. Es gibt ein Informationsbrett der Schulleitung, an dem alle wesentlichen Informationen veröffentlicht werden.

 

Es gibt einen Beschluss der Gesamtkonferenz, dass das Fachlehrerprinzip nicht eingehalten werden muss, wenn es für eine Klasse sinnvoller ist, weniger Bezugspersonen zu haben.

 

Mit Beginn des Schuljahres 2006/2007 wird für die Schuleingangsphase mit dem Aufbau einer Altersmischung in den Anfangsklassen über drei Schuljahre begonnen ( Jül ).

 

 

Die Zusammenarbeit und die Absprachen der Lehrerinnen, Lehrer und Erzieherinnen müssen noch intensiver werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Über Angebote der Musikschule für die Bereiche Ballett und musikalische Früherziehung wird gesprochen. Die Schule strebt eine Kooperation mit dem örtlichen Tennisverein an.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Regelmäßige Termine für gemeinsame Teamsitzungen in allen Klassenstufen müssen festgelegt werden.

 

 

 

 

 

 

 

Materialsammlungen müssen noch weiter ausgebaut und den Kolleginnen und Kollegen zur Verfügung gestellt werden.

 

 

 

 

 

 

         

-          Verbesserung der Zusammenarbeit der Eltern untereinander

-          Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen Kolleginnen, Kollegen und Eltern, z.B. Einrichtung eines Elterncafes,

-          Fortbildungsabende für Eltern,

-          Mitarbeit von Eltern in Teilbereichen des Unterrichts

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Einrichtung einer erweiterten Schulleitung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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3.4 Die Personalentwicklung

Ist

Soll

Schwerpunktmäßig beziehen sich unsere schulinternen Fortbildungen derzeit auf die Bereiche, DaZ, eLearning und Soziales Lernen.

In diesen Bereichen gibt es Fortbildungen.

Mit der Volkshochschule Mitte gibt es eine Zusammenarbeit, regelmäßig werden Kurse auf verschiedenen Niveaustufen für die Kolleginnen und Kollegen in der Schule zum Bereich eLearning angeboten und von ihnen wahrgenommen (Education Masterplan).

28 Kolleginnen und Kollegen haben im Schuljahr 2004/05 einen Intel Kurs (Lehren für die Zukunft) besucht und sich für den

Einsatz neuer Medien im Unterricht qualifiziert.

Die DaZ Fachkonferenzvorsitzende (auch Leiterin der Fachkonferenz in Mitte) organisiert Fortbildungen für das Kollegium, die zum Teil in der Schule, zum Teil in der Lehr- und Lernwerkstatt DaZ stattfinden.

 

Ein Studientag zum Thema Soziale Erziehung mit Unterstützung durch das LISUM findet im Mai 2006 statt.

 

 

 

 

 

 

Daneben vertiefen Kolleginnen und Kollegen ihr Wissen in anderen Bereichen, indem sie Fortbildungen besuchen, die speziell für ihre Unterrichts- und Erziehungsarbeit wichtig sind, vorrangig Binnendifferenzierung, JÜL, Schulanfangsphase, Montessori, Mathematik, Evaluationsberatung usw. .

 

Aufgrund der unterschiedlichen Studienfächer der Kolleginnen und Kollegen, durch Ausbildungen, die im Rahmen von Fortbildungsprogrammen absolviert wurden und durch ein gezieltes Umsetzungs- und Einstellungskonzept in Zusammenarbeit mit der Schulrätin, verfügt das Kollegium über weitreichende Kompetenzen, die zur Erreichung der schulischen Ziele eingesetzt werden. Für das Fach Nawi (naturwissenschaftlicher Unterricht) gibt es zwei Kolleginnen mit den Studienfächern Physik/Mathematik und Chemie/Biologie und einen Kollegen mit einem abgeschlossenen Ingenieurstudium.

Eine Kollegin hat an der Entwicklung eines Sachkundebuches mitgearbeitet.

Vier Kolleginnen haben das Studienfach Musik.

Außerdem unterrichten an der Schule:

-          vier Sonderpädagoginnen, die die folgenden Ausbildungsschwerpunkte haben: Lernen, emotionale und soziale Erziehung, Sprache

-          eine Kollegin mit einem Psychologiediplom

-          vier Kolleginnen, die eine halbjährige Fortbildung zum Thema Binnendifferenzierung absolviert haben

-          eine Kollegin, die eine halbjährige Fortbildung zum Thema JÜL besucht hat (eine Kollegin und ein Kollege besuchen diese Fortbildung im 2. Halbjahr 2005/06)

-          drei Kolleginnen, die eine Fortbildung als LRS Beraterinnen haben

-          zwei Kolleginnen, die eine Fortbildung als Dyskalkulieberaterinnen haben

-          zwei Kolleginnen, die eine spezielle Ausbildungen im Bereich Gewaltprophylaxe haben

-          sieben Kolleginnen und Kollegen, die den DaZ- Jahreskurs besucht haben (eine Kollegin möchte ihn zum Schuljahr 2006/07 beginnen)

-          zehn Kolleginnen und Kollegen, die eine Montessoriausbildung haben (zwei davon das große Montessoridiplom)

-          eine Kollegin, die eine LuK-Ausbildung hat mit einem fast beendetem Studium in Geographie

 

Neu an die Schule kommende Lehrer/innen

und Erziehe/rinnen finden beim Kennenlernen der schulischen Gegebenheiten Unterstützung durch die Schulleitung, die leitende Erzieherin und das Kollegium. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schülerinsel, der Bücherei und des Computerraumes werden ebenfalls in die Schularbeit mit einbezogen.

 

Diese Fortbildungsschwerpunkte sollen auch in den beiden kommenden Schuljahren fortgeführt werden. Dazu kommen ab Schuljahr 2006/07 Fortbildungen im Bereich Lesen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Durch die sich verändernden gesellschaftlichen Rahmenbedingungen muss noch größerer Wert auf die soziale Erziehung gelegt werden.

Feste Sprechstunden des Sozialpädagogischen Dienstes an der Schule wären wünschenswert, ebenso eine Sozialarbeiterin oder ein Sozialarbeiter, die/der an der Schule fest arbeitet.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Inhalte der Fortbildungen müssen nicht nur in den Fachkonferenzen, sondern darüber hinaus dem gesamten Kollegium bekannt gemacht werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Schule braucht für eine langfristige Personalplanung Kolleginnen und Kollegen mit Montessoriausbildung sowie eine Fachkraft für Sport und eine für Englisch.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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4. Folgerungen und Entwicklungsvorhaben

 

Die Bestandsanalyse zeigt den Stand der Schulentwicklung. Durch das Zusammentragen wird den Kolleginnen und Kollegen, die sich durch die ständigen Veränderungen, die von der Schule gefordert werden, verunsichert fühlen, deutlich, dass auch unsere Schule schon seit längerer Zeit in Bewegung ist und sich verändert hat. Die Verunsicherung der Kolleginnen und Kollegen muss ernst genommen werden, sind doch unsere Jüngsten schon vierzig Jahre alt und haben in ihrem Studium seinerzeit als das neueste pädagogische Gedankengut Dinge gelernt, die heute anders gesehen werden. Obwohl unser Kollegium sehr gerne&xnbsp; Fortbildungen wahrnimmt, fehlen uns doch die jungen Kolleginnen und Kollegen, die Innovationen in die Schule hineintragen. Dennoch zeigt die Unterrichts- und Erziehungsarbeit das unermüdliche Bemühen des Kollegiums um pädagogische Erneuerung, an wie vielen Stellen im pädagogischen und organisatorischen Bereich schon Ergebnis bringend gearbeitet wurde und wie viele gute Traditionen fortgeführt worden sind. Bei der laufenden Arbeit wird das häufig übersehen.

Man erkennt, an welchen Stellen in den verschiedenen Bereichen weitergearbeitet werden muss und welche Dynamik ein Schulprogramm in die Arbeit einer Schule bringt.

Da es nicht möglich ist, in allen Bereichen, in denen Entwicklungsbedarf besteht, gleichzeitig intensiv zu arbeiten, haben die Gremien beschlossen, zwei Entwicklungsbereiche in den Mittelpunkt der schulischen Arbeit zu stellen:

Lesen ( unter besonderer Einbeziehung des DaZ - Bereiches) und Soziale Erziehung.

Es wird auch Entwicklungen in anderen Bereichen schulischer Arbeit geben, nur sollen Lesen und Soziale Erziehung auch die Bereiche sein, zu denen die ersten internen Evaluationen durchgeführt werden.


Zum ersten Thema: Lesen, unter besonderer Berücksichtigung des DaZ Aspektes


Durch die Vergleichsarbeiten in den Klassenstufen zwei und vier, die IGLU Lese- und die Pisastudie ist noch einmal deutlich geworden, welche Schlüsselstellung das Lesen für den schulischen Erfolg hat und damit auch für das Erreichen eines schulischen Abschlusses. Dieser Abschluss ist eine der Grundvoraussetzungen dafür, in einer hochtechnisierten Gesellschaft mit immer rarer werdenden Arbeitsplätzen überhaupt eine Chance auf einen Ausbildungs- und Arbeitsplatz zu erhalten. Da unser modernes Freizeitleben voll der vielfältigsten Möglichkeiten ist, wird - besonders in bildungsferneren Familien und Migrantenhaushalten –immer weniger gelesen. War so für die Kinder früher auch im Freizeitbereich die Möglichkeit gegeben, das Lesen zu üben, fällt dies heute in weiten Bereichen weg. Die Schule hat also die Aufgabe, Schülerinnen und Schüler stärker an das Lesen heranzuführen und nicht nur an das Lesen als angenehme Freizeitbeschäftigung, sondern vor allem an das Lesen zur Informationsaufnahme .Lesen ist eine Voraussetzung für ein lebenslanges erfolgreiches Lernen. Selbst die Informationsaufnahme am Computer findet derzeit immer noch über das Lesen und Schreiben statt. Wenn dies für Muttersprachler gilt, in wie viel höherem Maße dann erst für die Kinder nichtdeutscher Herkunft, mit ihrem (in der Regel ) deutlich eingeschränkten Wortschatz und der nicht geläufigen Syntax, wodurch antizipatorisches Lesen deutlich erschwert ist. Auch die allgemein verbreitete Meinung, wonach man nur genug – und eventuell auch laut – lesen muss, um es zu lernen, ist überholt. Kinder lernen lesen mit Hilfe verschiedener Strategien und diese muss man ihnen im Leselernprozess anbieten und bewusst machen. Auch bedeutet Lesen nicht das einfache Vorlesen, sondern beinhaltet immer die Sinnentnahme. Danach muss eine Übungsphase folgen, denn nur der ist bereit Informationen durch Lesen zu erhalten, der nicht „Stunden“ zum Lesen benötigt. Also müssen die Schüler zum Lesen motiviert werden.

Wir wollen erreichen , dass sich bei den Schüler/innen aller Klassenstufen die Lesetechnik, die Sinnentnahmefähigkeit und die Lesemotivation verbessern.

Wir wollen zu Beginn des zweiten Schulhalbjahres 2006/2007 in den zweiten und dritten Klassen mit einem standardisierten Test die Lesefähigkeit überprüfen und den Test nach einem Jahr wiederholen, um zu sehen, ob eine Verbesserung der Lesefähigkeit erreicht wurde.

Wir wollen in diesem „Testjahr“ in allen Klassen mit veränderten Methoden und Strategien und besonderer Berücksichtigung der Lesemotivation besonders zum Thema Lesen arbeiten. Im ersten Schulhalbjahr wird zum Thema Lesen ein Studientag stattfinden. Lesen wird auch Thema in den Gremien und Fachkonferenzen sein.



Zum zweiten Thema: Soziale Erziehung


Bis vor einigen Jahren war die soziale Erziehung in dem Rahmen Diskussionspunkt auf den Konferenzen, wie schon Erziehung der Schüler überhaupt immer ein zentrales Thema einer Schule ist. Seit einigen Jahren beschäftigen wir uns zunehmend mit der Erziehungsproblematik, weil durch die Veränderung der Gesellschaft Kinder aller sozialen Schichten mehr Probleme im Umgang miteinander haben oder sogar Verhaltensauffälligkeiten zeigen. Die Möglichkeiten der Kinder gewaltverherrlichende Fernsehsendungen zu sehen und gewalttätige Spiele auf dem Computer zu spielen hat in hohem Maße dazu beigetragen. In letzter Zeit bemerken wir auch, dass die in der Elternschaft immer größer werdende Arbeitslosigkeit die Kinder belastet.

Die Neigung zur Gewaltbereitschaft bei einigen Kindern nimmt zu.

Wir müssen also verstärkt darauf achten, dass für alle an der Schule Beteiligten ein gewalt- und stressfreies Klima herrschen muss. Dazu gehört, dass jede Form von Gewalt Konsequenzen nach sich zieht. Vorrangig ist aber die Erziehung der Kinder zum gewaltfreien friedlichen Miteinander. Kinder können an einer Schule, an der sie einen Großteil ihrer Zeit verbringen nur dann erfolgreich lernen, wenn sie dort angstfrei sind und sich wohl fühlen. Untersuchungen zeigen, dass ein gutes Schulklima und eine gut entwickelte Schulkultur zum erfolgreichen Lernen in der Schule unbedingt nötig sind.

Das Kollegium will sich deshalb verstärkt im Bereich des sozialen Lernens fortbilden, um durch gezielte soziale Erziehung an einer Verbesserung des Schulklimas zu arbeiten.

Im Mai wird mit dem LISUM ein Studientag zum sozialen Lernen durchgeführt.

Wir lernen Unterrichtssequenzen und erarbeitete Stundenentwürfe kennen, die wir in unseren Unterricht einbeziehen können. Außerdem werden wir das Projekt „ FAUSTLOS “ an der Schule durchführen.

Zu Beginn des Schuljahres 20006/07 soll das Schulklima mit Hilfe eines Fragebogens für Eltern, Schüler und Lehrer evaluiert werden.

Solch eine Umfrage soll in Zukunft einmal jährlich stattfinden.


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