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Große Aufregung unter unseren Schulanfängern gab es am Mittwoch, dem 16.11.2011. Endlich war es
soweit. Die Warnwesten für Schulanfänger trafen an unserer Schule ein und wurden gleich
verteilt.
16.600 Grund- und Förderschulen wurden gratis mit den 800.000 bunten Jacken von ADAC, Deutscher Post und der BILD-Hilfsorganisation
"Ein Herz für Kinder" ausgestattet. Bundesweit gab es zahllose Übergabeaktionen mit Vertretern von Polizei, Politik und
ADAC Ortsclubs.
Besonders die vielen Unfälle mit Schulkindern in der dunklen
Jahrszeit war der Grund für diese Aktion.
So verstärkt die Leuchtfarbe der Warnwesten bei Tag das vorhandene Sonnenlicht und erhöht damit die
Sichtbarkeit der Kinder.
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Im Winter steigt das Unfallrisiko, und ein Grund dafür ist die schlechtere Sicht. Umso wichtiger, den Schulanfängern gute
Voraussetzungen für ihre Sicherheit im Straßenverkehr zu schaffen.
ADAC Verkehrserziehungsexpertin Beate Pappritz gibt Ihnen dafür die wichtigsten Tipps mit auf den Weg:
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Das wichtigste Vorbild sind Sie selbst. Da ist es doch für Sie sicher eine Selbstverständlichkeit, sich an die Verkehrsregeln zu halten.
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In der dunklen Jahreszeit, wenn alle schlechter sehen, bringt helle Kleidung mehr Kontrast und damit auch mehr Sicherheit.
Mit den leuchtenden Westen verbessern Sie die Sichtbarkeit Ihrer Kinder enorm. Auch Erwachsene und ältere Kinder können sich
zum "Leuchten" bringen, wenn Sie z.B. ihre Kleidung mit Reflexstreifen "aufpeppen".
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Üben Sie den Schulweg mit ihren Erstklässlern auch jetzt noch ein. Besprechen Sie die Gefahrenstellen, denn in der dunklen
Jahreszeit gibt es davon meist mehr. Auch kann sich seit dem 1. Schultag der Kleinen inzwischen einiges geändert haben auf
dem Schulweg. Eventuell gibt es Baustellen oder die Verkehrsführung ist anders. Kontrollieren Sie ruhig ab und zu heimlich,
wie die Kleinen den Weg meistern. Das gilt auch dann, wenn sie mit dem Bus oder mit der Straßenbahn fahren müssen.
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Auch längere Zeit nach dem Schulanfang hilft es den Kindern, wenn sie noch begleitet werden. Wirksam ist auch der
Rollentausch: Lassen Sie sich doch mal vom Nachwuchs den Schulweg zeigen.
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Nehmen Sie ruhig Umwege in Kauf, wenn diese sicherer sind. Ein paar Minuten länger an der frischen Luft und ein geringeres
Unfallrisiko an gefährlichen Stellen, steht absolut dafür.
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Bringen Sie Ihren Kindern bei, auch an vermeintlich sicheren Übergängen wie Zebrastreifen oder Ampeln achtsam und
vorsichtig zu sein und erst Blickkontakt mit den anderen Verkehrsteilnehmern aufzunehmen.
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Gehen Sie immer so rechtzeitig los, dass kein Zeitdruck entsteht. Dann passieren auch weniger (Flüchtigkeits-)Fehler.
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Wenn Sie die Selbstständigkeit Ihrer Kinder fördern wollen, fahren sie sie nur in Ausnahmefällen mit dem Auto in die
Schule. Und dann natürlich richtig, d.h. vorschriftsmäßig gesichert - auch bei kurzen Fahrten. Und: Lassen Sie die Kinder
niemals zur Fahrbahn hin aussteigen.
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